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  • Mein Weg

Was ich ab sofort nur noch mache: Wesentliches ausdrücken

  • 18. Januar 2026
  • Keine Kommentare
  • 11 minute read

Meine Brand-Story & warum ich zukünftig von Essenz-Expressionismus reden werde / 2026 brauchen wir Authentizität mehr denn je. Ich sage das nicht nur aus meiner Betrachtung der Gesellschaft heraus – sondern weil ich im letzten Monat gezwungen war, mir selbst ganz genau ins Auge zu sehen: »Wer bin ich? Was will ich wirklich, also so richtig wirklich leben?« Das betrifft natürlich auch und vor allem meinen Beruf. Deinen vielleicht auch?

Wahrhaftigkeit im Marketing, Design, Text – ja überall!

Aufgrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen ist Wahrhaftigkeit heute wichtiger denn je: Bei dem ganzen KI-Content weiß man ja gar nicht mehr, was man für echt halten darf. Selbes gilt für Medien, Social Media und Werbung – die Menschen haben keinen Bock mehr auf den Unsinn.
Bevor wir jetzt alle den Medien den Rücken zukehren, appelliert Kommunikationsdesignerin Miriam Lochner für die Wahrhaftigkeit – furchtbar altes Wort. Du kannst es gerne auch Authentizität 2.0 oder »Die Neue Authentizität« nennen.
Es geht darum, das Wesentliche klar zu benennen: Leuten nix vom Pferd erzählen. Nicht lügen, nicht schummeln. Einfach ehrliche Werbung machen, ehrliche Marken aufbauen oder einfach schon Inhalte klar und deutlich vermitteln ohne Chichi.
Wie das alles geht, erfährst Du demnächst.
In diesem Text geht es vor allem um das Warum:
Denn die Freiberuflerin Miriam Lochner hat am eigenen Leib erlebt, wie eine nicht authentische Positionierung den Erfolg ausbleiben lässt.
Und – noch viel schlimmer – sich negativ aufs ganze Leben auswirken kann.

Du findest hier also:
✔️ persönliche Geschichte & Brand Story (peinlich! 🙈);
✔️ eine einfache Erklärung, die Dir verklickert, warum Deine Marke / Dein Business / Deine Idee »nicht zieht«, warum Resonanz und Erfolg ausbleiben;
✔️ warum wir um das komische Wort »Essenz-Expressionismus« (EE) zukünftig nicht herumkommen;
✔️ wie sich im EE Design, Text, Werbung und Kosmisches perfekt verbinden.

Inhalt dieses Artikels
  1. Warum mir persönlich Wahrhaftigkeit so wichtig ist
  2. Warum wir gesellschaftlich Wahrhaftigkeit heute so dringend brauchen
  3. Ehrlichkeit im Marketing: Werbung, Design & Text
  4. Wenn etwas »nicht zieht«
  5. Meine erbärmliche Geschichte
  6. Hallo, ich bin Miriam und Essenz-Expressionistin!
  7. Wie im Essenz-Expressionismus Gestaltung, Ausdruck & Spiritualität zuammenkommen
  8. Warum Essentialismus als Wording leider nicht reicht
  9. Fazit: Warum Wahrhaftiges ausdrücken heute wichtiger ist denn je! (Und was noch mehr)

Warum mir persönlich Wahrhaftigkeit so wichtig ist

Wie wollen wir Authentizität nun nennen? Denn hier soll es ja um die Echte gehen. Bevor ich mich um »Authentizität 2.0« oder gar »die Neue Authentizität« bemühe, verwende ich lieber einen ganz klassischen Begriff: den der Wahrhaftigkeit.

Ich persönlich stehe total auf Wahrhaftigkeit! Denn ich will Menschen nix vorlügen. Ja, ich kann gar nicht anders: Wenn ich nur versuche zu flunkern, sieht man es mir sofort an. Ich verpackte schon Ironie mit so einem Lächeln, dass meine Grübchen alles verraten.

Dies Grundehrliche mag an meinem Charakter liegen, an meiner mitgebrachten Energie, die sich im Horoskop ablesen lässt, oder an einem Schuss Neurodiversität: Sowohl Hochsensible als Menschen aus dem autistischen Spektrum brauchen Ehrlichkeit und kommen auf Lügen gar nicht klar. Das Hochsensible Ironie nur schwer verstehen, kann man nun drollig oder naiv finden, wenn sie sich dann leicht verarschen lassen, aber:

Ist es nicht komisch, dass der Wunsch nach Ehrlichkeit als unnormal erachtet wird?

Warum wir gesellschaftlich Wahrhaftigkeit heute so dringend brauchen

Wir leben nun, Anfang 2026, in einer Zeit, in der wir um Wahrhaftigkeit nicht länger herumkommen.

Dank KI wissen wir schon jetzt nicht mehr, was noch alles echt ist.

Zu Social Media, Medien und Fake News will ich mich gar nicht erst äußern; zu Werbung erst recht nicht.

Was uns seit Jahren als »Authentizität« verkauft wird, ist oft noch hohles Geschwätz. Sie ist zu einem Buzzword verkommen, das verbrauchter, abgeschmackter und abgeflachter nicht sein könnte. Das ist grauenvoll, weil Authentizität so etwas Wichtiges und auch Schönes ist!

Sie ist das Mittel erster Wahl, um Wesentliches ausdrücken zu können. Und das Wesentliche, die Essenz, um die geht es doch und jetzt ganz besonders: Im Leben an sich, im Privaten wie beruflichen – und auch in Werbung, Design und Marketing.

Ehrlichkeit im Marketing: Werbung, Design & Text

Ich bin studierte Kommunikationsdesignerin und habe 18 Jahre in Agenturen gearbeitet. Dabei habe ich so einiges gemacht und erlebt.

Mir ist bewusst, dass jegliche Werbung etwas Manipulatives haben könnte: Immer könnte man alles Mögliche machen und den Leuten was vom Pferd erzählen. Hauptsache, damit man verkauft. Auch wenn es aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar ist:

Ich finde das ehrlich scheiße!

SELBST SO ERLEBT: In der Besprechung eines wirklich tollen Projektes besprachen wir von der Agentur zusammen mit dem Kunden haufenweise gute Ideen. Wir waren alle on fire – die Sache lag allen am Herzen! 
Da kam die Frau von der Marketing-Abteilung des Kunden an und fragte panisch: »Wie wollen wir das framen?«
Ich verschluckte mich fast an meiner eigenen Spucke: Da ist ein Projekt schon mal wirklich inhärent gut, und dann soll da noch lang irgendwas gedreht werden? Warum nicht verdammt nochmal einfach die Wahrheit erzählen?

Ich will nichts irgendwie »framen«, damit es auch wirklich »zieht«! Das klappt nie. Das hat in diesem Projekt am Ende nicht geklappt, und auch beimir persönlich nicht, wie ich Dir gleich noch peinlicherweise gestehen muss. Denn ja, auch ich bin darauf hineingefallen: Irgendwas vorgeben zu sein, das man nicht ist.

Wenn etwas »nicht zieht«

Ich habe also auch selbst schmerzlich erfahren müssen, dass eine Geschäftsidee »nicht zieht«. Unter „Meine erbärmliche Geschichte“ gleich kannst Du die schmerzliche Wahrheit bis ins kleinste, ja glatt schon ekelhafte Detail nachlesen.

Die eigene Erfahrung hat mich also einiges gelehrt. Vor allem die brutale Selbstehrlichkeit, um die ich am Ende nicht mehr herumgekommen bin. (Ich knabbere immer noch daran!) Und auch ein Blick auf die deutsche Sprache hat mir geholfen:

Wenn etwas »nicht zieht«, dann liegt es daran, dass es nicht magnetisch ist. 
Dann muss man mit aller Gewalt ziehen! Und das mag doch keiner.
Etwas zieht von Natur aus sehr gut, wenn es magnetisch ist.
Und dafür muss die Ausstrahlung stimmen, sie muss authentisch AF sein.
Wenn etwas nicht wirklich echt ist, spüren das die Menschen: Dann sind sie mindestens unbewusst misstrauisch. Im schlimmsten Fall fühlen sie sich wirklich abgestoßen.
Das liegt daran, dass wir Menschen feine Sinne haben und sofort spüren, wenn etwas nicht echt ist, wenn Inhalt und Aussage nicht übereinstimmen.

Hier wird über die gewohnte Psychologie hinaus schon glatt metaphysisch, aber bevor ich dazu noch komme, kurz – oder miriammäßig gewohnt etwas länger – nachfolgend meine eigene Geschichte.

Meine erbärmliche Geschichte

Was passiert, wenn die eigene Geschäftsidee nicht 100% authentisch ist?
Warum ist es mir passiert?

Als ich mich 2025 selbständig gemacht habe, habe ich mich auf »Personal Branding für Coaches« eingeschossen, weil ich dachte, ich müsse es.

Ich habe mich nämlich über den Gründungszuschuss selbständig gemacht. Dafür braucht man einen Businessplan und vor allem dessen Tragfähigkeitsbescheinigung. Ich musste also Schwarz auf Weiß beweisen, dass ich für meine Geschäftsidee auch sämtliche Kompetenzen habe. Da ich nunmal das Design-Diplom habe und 18 Jahre in dem Bereich gearbeitet, hielt ich das einfach logischerweise für die Nummer sicher.

»Wenn ich denen sage, ich möchte den ganzen Tag einfach nur schreiben, lachen die mich doch aus!«

Ich zu einer ehemaligen Kollegin. Sie ganz entspannt: »Wieso denn?« Hätt ich mal lieber auf sie gehört!

»Das mit dem Schreiben kann ich später ja immer noch machen«, redete ich mir ein. Jetzt erst einmal die sichere Basis legen! So mein doch durchaus wirtschaftlich vernünftiger Plan: Ein Jahr voll in Personal Branding ranklotzen, mir da meine Expertise und Reputation aufbauen, nebenbei schon drüber schreiben, und dann – wenn es mit dem Geld so langsam stimmt – peu a peu mehr ins Schriftstellerdasein switchen, nebenbei Bücher und im Blog schreiben.

Jeder Selbständige, mit dem ich darüber sprach, pflichtete mir auch bei, dass das nur schlau war. Jeder Marketing-Profi riet mir explizit zum Personal Branding für eine ganzheitliche Zielgruppe. Auch Chat-GRP meinte panisch, ich solle ja nicht einen auf „Design UND Text“ machen, das sei viel zu wischiwaschi!

Wenn man sich selbst etwas zu oft erzählt, glaubt man es irgendwann. Das ist das Hundsgefährliche an Lügen!

Wie lief es also nun als Personal Brand Designerin, die im Herzen eigentlich nur schreiben und im kreativen Flow sein will?

Der Verlauf: In jedem Sinne Beschissen!

In den ersten Monaten meiner Selbständigkeit gab es nur zwei Zustände: Ranklotzen oder erschöpft alle Viere von sich strecken. Eine ungute Zeit.

Die Akquise verlief nur schleppend, weil ich auch gar nicht voller Überzeugung sagen konnte, was ich denn da alles Tolles anbiete. Also war mein erstes Projekt für meine Schwester. »Einfach nur eine Rollstuhl-Beklebung ist dir sicher zu langweilig …«, fing sie an. Und ich so: »Her mit dem Job!« Ein paar ehemalige Kunden kamen auf mich zu, weil sei längst wissen, mit welch guter und zuverlässiger Person sie in mir zu tun haben. Aber sonst: Nüscht.

Oder fast.

Entgegen jeder Planung kamen früh diverse Anfragen für Vorträge auf mich zu – für die YogaTage Augsburg und sogar als Gastdozentin an meiner ehemaligen Hochschule! Dass ich eine arbeitslose Selbständige war, bemerkte ich kaum, weil ich ständig am Wuseln war. »Ist ja auch normal, dass es anfangs erst mal braucht!«, habe ich mir eingeredet. Was ja so unlogisch auch nicht ist.

Schon früh verfolgte mich Gedanke wie eine nervige Fruchtfliege: »Wie soll ICH Leuten was von Authentizität beim Branding erzählen, wenn ich sie selbst nicht lebe?!« Ich wusste, dass ich mich bescheiße, gleichzeitig wollte ich einfach nur endlich selbständig sein. Nur musste ich mir eben langsam eingestehen, dass ich eine lausige Dienstleisterin bin. »Fachlich kannst du es, hast du es voll drauf!«, meinte mein letzter Ex schon vor Jahren, als ich ihn fragte, ob er mir eine Selbständigkeit zutraue. »Aber du kannst nicht Arschlecken!«

Er sollte, wie so oft, Recht behalten.

Ein ekelhaftes & erleichterndes Ende

Es kam, wie es kommen musste: Einen Tag nach einer wichtigen Abgabe am ersten Dezember, für die ich zwei Wochen durchgearbeitet hatte, wollte mein Körper nicht mehr. Ich war nur noch müde und erschöpft. Verspannungen überall, sogar quer über den Kopf bis zum Kiefer. „Trigeminus-Entzündung!“, meinte ein Arzt. Irgendwann bekam ich den Mund nicht mehr auf – nicht mal mehr eine Scheibe Toast ließ sich durch meine Zahnreihen schieben.

Ich sah Suppe schlürfen auf YouTube Videos, was man da selber machen kann. Bei Kieferverspannung kann man ja massieren: »Da können sich sonst massiv Lymphe ansammeln!«, meinte die YouTuberin. Sie blendete das Bild einer Frau ein, deren Kieferkontur komplett verschwunden war. Als mein Gesicht immer mehr anschwoll, dachte ich daher, das wären Lymphe. Zusätzlich begann ein Zahn, sich zu melden. »Das kommt nur von der Verspannung! Mit dem Mund jetzt kann ich eh nicht zum Zahnarzt, wie will der denn da was machen«, dachte ich mir. Also pumpte ich mich mit Schmerzmitteln voll. »Wird schon wieder vergehen!«

Es verging nicht, sondern endete mit einem abenteuerlichen Einsatz beim Zahnarzt. Genau am letztmöglichen Tag vor den Weihnachtsferien kroch ich für einen Notfalltermin hin. Er hat nicht gesagt, was genau kaputt war; ich war kaputt, um zu fragen, was los war. Aber nachdem ich einen Zahn nun los bin und das Wort »Abszess« womöglich nicht nur im Fieberwahn gefallen ist, vermute ich, es war eine eitrige Wurzelentzündung.

Nach dem Arzttermin lag ich mit Antibiotika vollgepumpt im Bett. Das erste Mal seit einem Jahr hatte ich das Gefühl, nun wirklich Ferien zu haben, ja überhaupt machen zu dürfen. Für meine Buchhaltung hatte ich bereits seit Mitte Dezember alles fertig. Ich verabschiedete mich in eine Auszeit; es ging nicht mehr anders. Ich konnte ja nicht mal mehr in den Spiegel schauen: Was ich da sah, hatte nichts mehr mit mir zu tun.

Es war nun an der Zeit, ganz ehrlich in mich selbst zu schauen …

Die Fäden verbinden – das Ende der Geschichte?

Längst hatte ich sämtliche Informationen vorliegen: Dass ich lieber Schriftstellerin wäre. Ja, dass ich wegen meines Naturells am Ende sogar viel mehr Künstlerin bin! Denn eine klassische Geschäftsfrau bin ich offensichtlich nicht, so sehr, wie ich Eigenmarketing und das Ganze hasse. Da macht mir ja sogar die Buchhaltung mehr Spaß!

Radikal selbstehrlich musste ich anerkennen:

»Das ganze Wissen, wer ich bin, bringt doch nichts, wenn ich es nicht auch lebe!«

Ich will nicht jahrelang warten, bis ich Bücher veröffentliche. Ich will keine Ärsche lecken, ich will arschgeiles Zeug machen. Zur Not suche ich mir irgendeinen Job, um mich zu finanzieren, auch wenn ich weiterhin am liebsten selbständig wäre. Ich will vor allem eines:

Mein wahres Sein leben.
Meine Essenz.
Und ich kann ums Verrecken nicht länger zuschauen, wenn sich das andere verkneifen!

Sollten am Schluss meine bisherigen Entscheidungen alle perfekt zusammenpassen, ja in diese Richtung geführt haben?

Fügt sich jetzt endlich alles perfekt zusammen – als Essenz-Expressionistin?

Klingt nach klassischer Heldenreise? Ja, war’s leider auch 🥵😭🙈😅

Hallo, ich bin Miriam und Essenz-Expressionistin!

Aufgrund meiner eigenen Geschichte will ich jetzt nur Wahrhaftiges ausdrücken. Eben das Essentielle!

Und das gewohnt klipp und klar: »Worum geht es wirklich?« Wie kann das passend ausgedrückt werden – mit welchem Medium, welcher Gestaltung, mit welchen Worten? All das sind Aufgaben, denen ich mich ohnehin die längste Zeit als Kommunikationsdesignerin und Autorin gewidmet habe. Auch als vierfache Jungfrau in meinem Astro-Chart: Ich kann nicht anders!

Egal, ob es um meine eigene Essenz, Deine oder die von irgendeinem Projekt oder Produkt geht:

Ich will den verdammten Pudelskern knacken! Ihm ins Auge sehen, ihn sichtbar machen!

In welcher Form das dann ist, ob Design, Illustration oder Text – oder neuerdings auch freie Kunst oder Schriftstellerei – ist mir dabei egal. Der Essenz gebührend, wähle ich den Weg, der am effizientesten ist: Nichts soll vom Wesentlichen ablenken! Bitte lass uns heute einfach nur noch das Wesentliche ausdrücken. Alels andere macht doch viel zu müde. Für so einen Quatsch haben wir doch keine Zeit!

Also, um es ganz deutlich zu machen: Ich bin nicht einfach nur Designerin oder nur Autorin oder Illustratorin – ich bin Essenz-Expressionistin.

Wie ich mich ausdrücke, ist mir egal, solange ich das Wesentliche ausdrücken darf!

Und das maximal ausdrucksstark. Minimalistisches, kaltes bis emotionsloses Design oder Texte oder Kunst überlasse ich meinen Kollegen. Wenn Dir das gefällt, dann schreib mich ruhig an für Dein Projekt. Für müssen nur perfekt miteinander resonieren und ich den Eindruck haben, dass ich mit Deiner Essenz connecte.

E-mail an Miriam

Wie im Essenz-Expressionismus Gestaltung, Ausdruck & Spiritualität zuammenkommen

Im Essenz-Expressionismus, wie ich ihn nun nenne, gesellt sich zum klassischen Kommunikationsdesign auch das Transzendente, das ich mir aus dem menschlichen Leben unmöglich wegdenken kann.

Ich zumindest gehe fest davon aus, dass alles beseelt ist. Dieses Feinstoffliche, diese Energien, dieses Bewusstsein, ja nenn es ruhig Gott – das ist für mich der Ursprung allen Seins. Das nennt man, so musste ich erst gestern erstaunt feststellen, tatsächlich Essenzialismus.

Warum Essentialismus als Wording leider nicht reicht

Beim Essenzialismus, den niemand geringere als Platon und Aristoteles begründeten und später von Thomas von Aquin gelebt wurde, geht es darum, dass das Wesen der Existenz vorausgeht. Das ist exakt das, was ich mit meinem Essenz-Expressionismus vorhabe.

Lustigerweise wird in dem Kontext auch Avicenna genannt. Lustig deswegen, weil ich erst beim Studium avicennas realisiert habe, dass ich mit ihm erst vor wenigen Tagen zu tun hatte, ohne mir dessen bewusst zu sein. Avicenna ist nämlich lateinische Name für Ibn Sina. Vor wenigen Tagen habe ich »Der Medicus« mal wieder angesehen, weil ich mir überlege, Teil 2 im Kino anzusehen. Eigentlich mache ich das alles nur, weil ich die Bücher und Tom Payne so gut finde. Aber zurück zu Ben Kingsley bzw. Ibn Sina – warum erwähne ich ihn? Na, weil Avicenna nur der lateinische Name von Ibn Sina ist!!1111!!

Was für ein Zufall war das mal bitte wieder! Wie wunderbar fügt sich alles zuammen.

Weil Essenzialismus heute missverständlich für eine Art Minimalismus gehalten wird (nach dem Buch von Greg McKeown), will ich das Wort aber nicht für michv verwenden. Ich musste daher mit »Essenz-Expressionismus« ein neues Wort schaffen, um das auszudrücken, was ich fortan beruflich mache und Dir anbieten kann.

Fazit: Warum Wahrhaftiges ausdrücken heute wichtiger ist denn je! (Und was noch mehr)

Es hat mich 45 Jahre gebraucht um zu wissen, was ich tun will. Und ich hege die leise Vermutung, dass es noch längst nicht alles ist.

Mit dem Essenz-Expressionismus habe ich für mich die notwendige Grundlage geschaffen, um überhaupt sagen zu können, was ich beruflich mache. Denn ich kann es unmöglich auf die kreative Sparte eingrenzen, weil ich da zu viel mache – Design, Text, Illustration.

Schon immer ging es mir in diesen Bereichen darum, auf den Punkt zu kommen. Wesentliches ausdrücken ist nunmal der Kern bei Design-Arbeit und auch meine persönliche Veranlagung und Interesse.

Ich sehe die dem Wesentlichen inhärente Wahrhaftigkeit als das Atom der aktuellen Zeit: Hierum sollte sich nun alles drehen. Jetzt müssen wir als Menschen eben das Wesentliche auch wirklich ausdrücken – und vor allem auch leben. Das ist der Pudelskern, um den es geht! Das oberflächliche Blabla und all die Lügen hast Du doch auch satt.

Du willst doch sicher auch einfach nur leben, wer Du im Grunde wirklich bist. Oder wo lebst du noch an Dir vorbei?

Miriam Lochner

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