Februllage
Teilnahme an der Februar Collage Challenge, Galerie SKAMFERSVINGEN.
Februllage is a collaboration between Edinburgh Collage Collective and the Scandinavian Collage Museum.
This initiative invites collage artists to make a ‘collage a day’ throughout February using our OFFICAL WORD PROMPT CALENDAR – 2026.


LYRS – gone collaged
Eine Annäherung an die GeSchichten dahinter
Serie mit offenem Ende; Start (collagiert): Februar 2026
Mehr als modernen GeSchichten
LYRS geht eine Stufe weiter – beziehungsweise zurück: Das der Serie innewohnende Phänomen (siehe Januar) gibt es ja nicht erst seit dem 20. Jahrhundert!
Deswegen gibt es zusätzlich zu den bislang analogen und digitalen Zeichnungen eine Aufarbeitung im Format digitaler Collagen. Die Schichten sind hier subtiler, so auch davon ausgegangen werden darf, dass das Phänomen des People Pleasings bzw. ungelebter Leben damals weit gesellschaftlich probater war als heute; die Menschen haben ihr Leid viel mehr für das normale Leben gehalten.
Miriam Lochner lässt sich auch hier vom Bild intuitiv leiten, die Geschichten dürfen von selbst entstehen. Was auf den ersten Blick ästhetisch anmutet, mag beim Lesen schockieren, entsetzen, wachrütteln.
Künstlerische Arbeit auf Basis bestehender Werke (gemeinfrei)
Januar 2025
LYRS – gone analogue
In der haptisch-analogen Edition von LYRS überdecken echte Schichten die wahren Gesichter.
Sie fordert den Erwerber des handlichen Kunstwerks auf, es zu zerstören –
denn erst so wird das wahre Gesicht sichtbar.
Traust Du Dich, Kunst zu zerstören, um die Wirklichkeit sehen zu können?
Original ca. 10 × 10 cm
Tusche, Aquarell, Wachs



LYRS
Eine Annäherung an die GeSchichten dahinter
Serie mit offenem Ende; Start: Januar 2026
Strukturen halten uns gefangen – egal, ob sie von außen kommen oder wir sie selber bauen.
Psychologische Mechanismen, bewusst wie unbewusst, halten Menschen in Leben gefangen, in denen sie gar nicht sie selbst sind.
»Was oder wer wärst Du lieber? Warum bist Du es nicht?«
LYRS ist eine Annäherung an unterdrückte Leben. Die Serie zeigt fiktive – mitunter vielleicht auch echte – Menschen, ihre Gesichter, ihre wortwörtlichen GeSchichten. Auch wenn die Abgebildeten nur erdacht sind, bringen sie beim Betrachter unmittelbar etwas zum Klingen: Denn das unterdrückte Leben ist heute so verbreitet, dass es schon als neuer Archetypus gesehen werden kann. Diese Geschichten ähneln unseren eigenen, oder sie erinnern uns an jemanden, den wir kennen. Manche der abgebildeten Menschen sind mit ihren Geschichten sogar direkt miteinander verbunden, was umso schmerzlicher aufzeigt, welch weite Fäden diese Leben nach und mit sich ziehen.
Menschen sind gefangen in Konstrukten: Gesellschaftlich kommen wir alle nicht um gewisse Gehirnwäschen herum – »Du musst was leisten, darstellen, haben!«
»Sind solche Leben Lügen?« Dieser Frage stellt sich Miriam Lochner. Oder sind es einfach nur Geschichten, die sich derjenige schon so lange erzählt, dass er sie nun selbst glaubt? Ist es böse Absicht, wenn man gar nicht merkt, was man da eigentlich tut?
Was sind wir ohne unsere GeSchichten?
LYRS blickt auf gesellschaftliche Gewohnheiten und widmet sich gleichzeitig dem psychologischen Phänomen des People Pleasings.
ZUR KÜNSTLERIN / Miriam Lochner nähert sich dem Thema intuitiv malerisch und essayistisch mäandernd. Das Ziel? Unbekannt. Der Weg? Konstruktiv erforschend.
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind nicht beabsichtigt und reiner Zufall. Reale Geschichten werden mit Pseudonymen geschützt, sofern nicht ausdrücklich und schriftlich anders gewünscht. Wenn Du Teil der Serie werden willst, schick mir Deine Geschichte.
