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  • Künstliche Intelligenz

Wie erkennt man KI im Video?

  • 6. Juni 2025
  • 2 Kommentare
  • 6 minute read

KI, die künstliche Intelligenz, die auch gerne mal als künstlicher Idiot verunglimpft wird, ist da. Und wird bleiben, solange niemand den großen Stecker zieht. Derzeit bastelt KI beziehungsweise basteln Leute mit ihr fleißig Videos: Auf YouTube gibt es mittlerweile so viele künstlich generierte Videos, dass ich mich wie ein kleines Kind auf Speed freue, wenn ich mal ein „echtes“ erwische. Aber wie kann nun sicher wissen, ob KI im Video verwendet wurde? 👾

Manchesmal springt einem überdeutlich ins Gesicht. Nein, ins Ohr! Da scheppert die Stimme so metallisch-krächzend, dass auf Anhieb alles klar ist. Die künstlichen Stimmen haben sich mittlerweile jedoch derartig verbessert, dass es heute nicht mehr so into-your-ear ist, ob da nun eine KI oder ein echter Mensch spricht …

Ich selbst habe den Bogen auch noch nicht ganz heraus. Vor zwei Wochen habe ich in der Kommentarspalte einem noch ein Kompliment gemacht, welch schönen österreichischen Akzent er doch hat. Ich fand die Stimme echt sexy! Einige Tage später ist der Groschen erst gefallen …

Erkennst du den Film? Schreib’s in die Kommentare!

Wie erkennt man also KI im Video? Ich habe drei Punkte entlarvt, die dafür derzeit relativ eindeutig sind.

1/ Wunderschöne Videos mit wunderschönen Welten

Ich schaue bzw. höre mir gerne Videos über Philosophie, Psychologie und Spiritualität an. Da fiel mir ein gewisser Typ Video Anfang diesen Jahres auf: Sie sind auf den ersten Blick einfach nur wunderschön. Um nicht zu sagen perfekt! Eine hübsche Illustration kommt nach der anderen, sie sind oft nur dezent animiert. Die Bilder der schon glatt surrealen, oft archetypisch-antik anmutenden und immer phantasievollen Szenen und Menschen sind meist in satten Farben dargestellt und auffallend kontrastreich.

Auffallend: Über den Videos liegt all zu oft ein hübscher Rausch-Filter, also ein minimal wahrnehmbares schwarzes oder weißes Flimmern. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich fand das anfangs das echt wunderhübsch! Bis es sich wiederholt hat. Und nochmal. Und nochmal. Denn das kommt eben alles aus derselben Maschine.

2/ Schöne Stimmen – mit komischen Betonungen

Am deutlichsten sollte an der Stimme festzustellen sein, ob ein Video künstlich generiert ist. Hier haben wir Menschen von Natur aus genügend feine Antennen in unseren Öhrchen installiert. Denn mit Stimmen haben wir ja tagtäglich zu tun!

Bei billig übersetzen Videos wird schnell überdeutlich, dass etwas nicht stimmen kann: Etwa, wenn ein polnischer Mund spricht und eine deutsche Übersetzung drei Sekunden später kommt. So ein sogenanntes Delay und derart unangenehm monoton-scheppernde Computerstimmen kennen die Älteren von uns aus den Neunzigern: Wenn man da das erste mal auf „Vorlesen“ am Computer geklickt hat, war es, als stünde der Terminator ne-bän ei-nämmm. 🤖

Mitterweile sind künstlich generierte Stimmen so verdammt gut, dass es immer schwieriger wird, sie auf Anhieb zu erkennen. Aber es geht schon, wenn man seine menschlichen Lauscher ganz deutlich spitzt!

Kleiner Tipp: Wenn Du die Augen zumachst, tust du leichter, die feinen Nuancen zu hören …

Merkwürdige Betonungen

Hier kommt es auf die allerkleinsten Details an: Die Rede ist hier nämlich nicht von Wörtern, die wir Deutsche von Haus aus gern falsch betonen, wie den handelsüblichen „Oregaaaaaano“ oder „Parameeeeeeeeter“. Wenn jemand das mal richtig ausspricht, outet er sich ja glatt schon als nicht-normaler-Mensch ッ

Nein: Eine KI betont eigentlich normale Wörter total komisch, wie sie niemals ein Mensch betonen würde – nicht mal im Totalsuff und wenn er im Suff auch noch einen Kieferbruch erlitten hat.

Zum Beispiel sagt die KI „ei-nìgermaßn“ anstatt „ei-ni-ger-ma-ßen“.

Kommt dir das zu feinjustiert und schwierig zu erkennen vor? Nun, die nächsten beiden Punkte sind wesentlich einfacher zu erkennen!

Überschaubare Modulation in der Stimme

KI-Stimmen sprechen heute echt sehr, sehr gut! Um sie zu durchschauen, braucht es einen kleinen Kniff:

Wenn ein Video beginnt – oder natürlich auch ein Podcast –, dann stelle dir gleich zu Beginn zwei Linien vor: Eine für den höchsten Ton der Stimme und eine für den tiefsten. Und dann achte mal darauf, ob die Stimme immer in diesem Spektrum bleibt.

Wenn ja, ist es eindeutig eine KI. Auch wenn sie sich noch so sehr bemüht, einen auf Homo Sapiens zu machen.

Denn wenn ein Mensch spricht, hat seine Stimme mal leichte Ausfälle: Vor allem nach oben hat eine menschliche Stimme gerne mal Ausreißer; ganz besonders, enn da Thema ein bisschen emotionaler wird. Oder weil eine Stimme nach 18 Minuten permanenter Sprechzeit etwas rauher wird …

Unnatürlich kurze „Atem“pausen

Hier ist es ähnlich wie bei der Sprachmelodie: KI ist insgesamt schon sehr sehr gut. Aber wenn du achtsam lauschst, wirst du feststellen, dass du als Mensch nach dem Satzende etwas länger pausiert hättest. Denn als Mensch muss man halt doch mal atmen. KI ist da immer einen Hauch zu schnell, auch wenn sie sich redlich bemüht. Auch hier geht es um feine Nuancen, die du aber leicht feststellen kannst, wenn du achtsam hinhörst.

Spätestens jetzt dürfen wir Menschen wieder lernen, ganz genau hinzuhören!

Und von einem echten Menschen wirst du auch mal unangenehme Atem- oder auch Lippengeräusche hören, je nachdem, wie gut sein Mikro ist.

3/Große Namen und Themen

In meinem geliebten Philo-Psycho-Spiri-Bereich fällt mir auf, wie immer mehr und mehr Videos von den bekanntesten Spirituellen, Psychologen oder Philosophen auftauchen: Alan Watts, Eckhart Tolle, Dolores Cannon, „Carl Jung“. Wo wir schon dabei sind: Jeder normale Mensch sagt doch „Carl Gustav Jung“ dazu oder eben „CG Jung“?

Und dann beginnt das Video und man kann sich freuen, wie einem ein „Carl Jung“, der natürlich längst tot ist, irgendwas Topaktuelles erzählt: Zum Beispiel, wie toll Single-Frauen sind und welchen gewaltigen Schatz sie in sich bergen. Klickstärker geht es kaum: Denn welche Frau möchte bitte nicht hören, dass sie ganz toll und besonders ist?

Und KI macht bei Toten nicht halt: Es gibt auch massiv Videos von Eckhart Tolle oder Meister Shi Heng Yi Worte, die hundertprozentig KI-generiert sind. Wie pervers ist das denn bitte? Und: Ist das überhaupt noch legal? Ich bezweifle es … Als ich es bei so einem Account mal nicht lassen konnte und kommentiert habe, wie sie denn zu Urheberrechten stehen und ob Eckhart Tolle weiß, was sie in seinem vermeintlichen Namen fabrizieren, kam natürlich nie eine Antwort …

Hier ist auf jeden Fall noch ein rechtlicher Rahmen, eine Gesetzgebung notwendig. Für mein Dafürhalten darf so ein Murks auch nicht mit längst Verstorbenen wie etwa Alan Watts oder Dolores Cannon passieren. Das ist einfach falsch – da werden Tatsachen angedichtet bis verdreht – und irgendwelche Leute machen damit Profit, die mit dem wahren Erbe der Verstorbenen überhaupt nichts zu tun haben.

KI-Videos schauen oder nicht?

Sollte man nun YouTube Content mit erkennbarer KI im Video überhaupt gucken? Theoretisch spricht ja nichts dagegen, wenn die Inhalte an sich gut sind – Inhalt ist Inhalt, sollte man meinen. Oder nicht, oder doch?

Was mir persönlich widerstrebt

Diese „KI-Accounts“ verdienen sicher nicht wenig Geld mit ihren Videos. Es ist ein überaus profitables Geschäftsmodell: Wenig Aufwand, viel Gewinn!

Ich kann nur mutmaßen, mit welchem Aufwand die Videos erstellt werden. Dank all der Automatisierung schätze ich maximal eine Stunde, wenn man einen Workflow erst etabliert hat. Vielleicht läuft es ja so an: Erst lässt man sich das Skript von einer KI schreiben („Erstelle mir das Skript für ein 12:30-minütiges YouTube-Video, das viral geht. Nimm als Grundlage Texte von Carl Gustav Jung. Bereite das Video um ein aktuell angesagtes Thema auf“). Das Skript wird binnen Sekunden ausgegeben. Dieses füttert man in die nächste video-generierende KI: „Erstelle aus dem Skript ein hochwertiges Video, das die Inhalte ästhetisch ansprechend verpackt und zur Zielgruppe XYZ passt“. Bumms, fertig ist die Kiste! Hochladen auf YouTube, und ab geht’s mit den fünfzigtausend Followern. Wie viel verdient ein YouTuber gleich wieder mit monetarisierten Accounts?

Mit so etwas habe ich ein Problem, weil ich mir denke: Es gibt so viele Menschen, die sich den Arsch aufreißen für gute Videos und damit kaum etwas verdienen. Und die KI-Schnellproduzenten werden damit reich und reicher!?

Der feinstoffliche Aspekt zum Schluss

Ich will Künstliche Intelligenz keineswegs per se verdammen. Mittlerweile nutze ich sie genügend oft selbst und bin froh darüber, wo sie mir überall geholfen hat. Diese Website hier wäre ohne Grok nicht in dieser Form online! Als ich letzte Woche massiv Probleme mit der Schriftdarstellung hatte, hat mir die KI verraten, welchen Code ich in die CSS-Datei eintragen muss. Ohne diese professionelle Hilfe hätte ich das niemals getan. Also: KI als Helferlein, ja klar!

Aber wenn KI Sachen kreiert, die wir konsumieren können, stelle ich immer wieder erstaunt fest, wie mich das müde macht. Auslaugt. Ja irgendwie stumpf macht und matt. Es zieht mir förmlich Energie!

Kennst du das auch?
Fühl mal hin!

Und da bin ich versucht, schnell an den Film Matrix zu denken. Ich will nicht so weit gehen, dass ich uns Menschen als Batterie für KI betrachten will, aber kann ich es ausschließen? Denn wer füttert die KI denn mit seinen Prompts? KI lernt durch unseren Input immer mehr und mehr und wächst dadurch ja auch.

Kann mir KI aber auch Energie ziehen, wenn ich ihr nur lausche? Mein Körper sagt tatsächlich: Ja.

Ob es dir auch so geht, musst du für dich selbst herausfinden. Wie du sie in Videos überhaupt erkennst, weißt du ja nun.


Titelbild: © Jakob Owens (Unsplash), modifiziert von mir(iam Lochner)
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2 Kommentare
  1. Karin Afshar sagt:
    12. November 2025 um 19:27 Uhr

    Hallo Miriam,
    sehr guter Beitrag. Danke.

    Grüße
    Karin Afshar

    Antworten
    1. Miriam Lochner sagt:
      12. November 2025 um 21:12 Uhr

      Hallo Karin, vielen Dank für Deine Rückmeldung! ♡

      Antworten

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© 2026 Miriam Lochner, Dipl. Kommunikationsdesignerin (fh)
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