Carolin hatte sich vorab selbst eine wirklich hübsche Website in Canva gemacht. Problem war nur, dass die Heilpraktikerin nicht von den Suchmaschinen gefunden wurde. Was bringt Dir das beste Design, wenn es keiner sieht? Also kam sie auf mich zu. Immerhin wollte sie ihre Veranstaltungen, wie etwa die Frauenkreise, zukünftig selbst auch auf einer eigenen Website bewerben!
Was wurde hier gemacht?
Ich habe die Website in WordPress komplett neu aufgesetzt. Eingangs ging es also um viele organisatorische und technische Parameter: Welcher Hoster, was braucht Carolin überhaupt alles? Wie können wir das Projekt schlank genug halten, dass es mit den Kosten in Relation steht?
Statt ROI setze ich übrigens auf ROY: Es geht bei Design-Projekten samt Personal Branding nicht simpel um den „Return of invest“. Hier stehst immerhin DU im Zentrum, deswegen orientiere ich mich am „Return of your invest“. DU willst Dich adäquat präsentieren. DU gibst Geld aus für gute Gestaltung. DU sollst das Maximum bekommen, das im Rahmen dessen, was Du Dir leisten kannst! Damit wiederum die größtmögliche Wirkung FÜR DICH passiert.
Im Zuge des Webdesigns habe ich auch das Brand Design sanft ungedated und eine konsistente Linie entwickelt. Dabei habe ich auch heimlich etwas anderes gemacht! 🤭
In Sachen Text habe ich insofern beraten, weil ich parallel auch gleich das SEO erledigt habe (Suchmaschinenoptimierung): Hier ging es konzeptionelle Beratung, was wo am besten steht und wie die Headlines oder Menü-Punkte formuliert sind, dass die Besucher:innen gerne klicken. Die Texte selbst musste ich nicht lange optimieren, weil Carolin tolle Texte geliefert hat.
Frage 1: Website in WordPress – lohnt sich das noch?
Carolin kam Anfang im Frühjahr 2026 das erste Mal auf mich zu. Nun ändern sich seitdem die Zeiten und Technik irre schnell! Mit KI kennt sich ja gar keiner mehr aus …
Ich kann Dich hier nicht wie irgendein diplomierter Technik-SEO-Ober-Guru beraten. Ich verlasse mich simpel auf meine Erfahrungn: Was geht, was läuft, was zieht? Zum Glück betreibe ich selbst seit 10 Jahren eigene Websites, dass ich gut evalulieren kann.
Für WordPress spricht also schon ganz persönlich, dass ich es kann: Die Funktionen im Dashbord oder von bekannten Themes weiß ich gezielt und schnell zu bedienen. Alles andere macht für meine Auftraggeber ja keinen Sinn! Wenn Du lieber mit einem anderen System wie z. B. Webflow, Drupal oder Typo3 arbeiten willst, gib mir Bescheid, dann empfehle ich Dir gerne Leute aus meinem Netzwerk weiter.
Butter bei die Fische: Am Ende ist jedes CMS gut. Dass da geschimpft wird, welches nun „am besten“ ist, ist ein unnötiger Pepsi-Cola-Krieg!
CMS /Content Management System
Grundlegende Software auf Deiner Website, mit dem Du selbst zukünftig leicht Inhalte ändern und einfügen kannst. Sie sind mächtiger als die »Baukastensysteme« von Hosting-Anbiegern, weil man hier wesentlich mehr selber einstellen kann. Entsprechend sind CMS natürlich aber auch deutlich komplexer und als Newbie nicht so einfach zu bedienen.
WordPress ist aktuell immer noch am meisten verbreitet: WordPress hat weltweit die Nase immer noch vorne (Quelle: forge). Wenn Carolin zukünftig selber weitermachen will – so der Plan – wird es für sie insofern einfach, weil es zig Foren und Hilfe-Tutorials auf YouTube gibt. Was an Fragen aufkommen kann, wurde in Vergangenheit schon gefragt und beantwortet. Das ist bei neueren Systemen noch nicht in dem Ausmaß diskutiert und dokumentiert.
Die Unabhängigkeit einer selbst gehosteten Website ist nie zu unterschätzen! Selbst hosten heißt, dass Du die volle Kontrolle hast. Wenn Du die im maximalen Ausmaß nutzen willst, gehst Du übrigens nicht auf wordpress.com, sondern auf .org.
wordpress.com und wordpress.org
Du kannst WordPress zweierlei nutzen: Auf wordpress.com ⧉ findest Du eher die consumer-freundliche Variante. Sie eignet sich besonders gut zum Einstieg, wenn man z. B. das erste Mal selber bloggen will. Du bist dann erst einmal auf einem Webspace von WordPress unterwegs.
wordpress.org ⧉ schon eine Stufe drüber: Auf dieser Seite bekommst du Tools & Tricks, ein Website komplett selbst aufzubauen. Sie wendet sich vor allem an Entwickler.
Nice to know: Bei guten Website-Anbietern (Hostern) kannst Du WordPress mit einem Klick automatisch installieren.
Frage 2: Wie steuert man heute vernünftig Suchmaschinen an?
Bei einer selbst gehosteten WordPress-Seite kannst Du einfach SEO-Tools einbinden, um Deine Inhalte auffindbar für Suchmaschinen zu machen. Ich habe für Carolin Yoast ⧉ eingebunden. Mit dem Tool arbeite ich selbst seit über 10 Jahren.
Du kannst Yoast in WordPress über die Plugins ansteuern: Plugins ➸ Plugin hinzufügen, in die Suchmaske Yoast eingeben.

PS: Grundsätzlich ist es an der Stelle immer schlau, vor irgendeiner Neu-Installation wie auch einem Plugin ein Backup zu machen. Dafür verwende ich Updraft Plus.
Nun gelten heute dank KI neue Regeln für SEO bzw. GEO. Und welche genau das sind, kann man oft nur mutmaßen! Was aber immer zu einer guten Auffindbarkeit dient: Schlaue Keywords. Saubere Strukturen. Geordnete Gedanken in klaren Texten. Wenn Du genau weißt, was Du machst und warum, wird Deine Website langfristig von allen gut gefunden werden. In jedem Sinne des Wortes! ✌︎
Eine Auswahl an relevanten Keywords hat Carolin selbst geliefert. Ich habe sie beraten, welche am meisten Sinn machen und worauf wir uns am meisten fokussieren. Denn Fokus ist das wichtigste für Klarheit. Das merken sowohl Menschen als auch Suchmaschinen.
Den könntest Du theoretisch auch ohne SEO-Tool erreichen! Aber Yoast installieren und für jede Seite und Beitrag ein Keyword definieren und die Meta-Texte zu schreiben, ist so schnell und einfach erledigt, dass es töricht wäre, darauf zu verzichten.
Wichtig: Ich bin kein SEO-Profi; ich mache das aus eigener Erfahrung und nach bestem Gewissen. Theoretisch gibt es drölfzig Faktoren mehr, die man auch noch machen könnte. Ich kümmere mich eben um die Basics, die aber – wie wir noch sehen werden – auch funktionieren!
Workflow
Konzept, Aufbau und Text
Carolin hat mir super zugearbeitet und ein schön übersichtliches Word-Dokument mit allen Texten, Hinweisen und auch den Keywords geliefert. Eingangs standen ein paar Gedanken, was ihr grundsätzlich wichtig ist. Das war wunderbar, weil so alles an einem Ort dokumentiert war.
Bilder
Die Bilder hat überwiegend Carolin geliefert, ich habe die passende Auswahl getroffen und passend zur Farbstimmung bearbeitet.
Was ich mir dennoch nicht verkneifen konnte: Ein überaus passendes Regenbogen-Blümchen, um Carolins Haltung und auch unverwechselbare Positionierung (USP) deutlich zu machen – und dass es perfekt zu ihr und dem Webdesign passt!

Brand Design
Das Branding bestand in Teilen schon, ich habe alles zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammengeführt.
❶ Die Schriften habe ich optimiert und neue herausgesucht. Ziel war, eine optimale Leserlichkeit auf jedem Screen zu erreichen mit einer Schriftwahl, die den nahbaren Charakter Carolins vermittelt. (Dazu gleich mehr!)
❷ An das bestehenden Nude (der zartrosa, hautfarbene Hintergrund) habe ich mich gehalten und weitere passende Akzentfarben herausgesucht. Von dem Petrol war Carolin total begeistert!
❸ Weil ich in der Zeit parallel mit meiner Archetypen-Arbeit begonnen habe, erkannte ich schnell den Archetyp LOVER bei Carolin. Den habe ich natürlich sofort implementiert. Dazu gleich mehr! Denn ganz sauber war das nicht …
WordPress-Workshop
Ein abschließender Workshop zeigt Carolin, wie sie zukünftig selbst Inhalte pflegen kann. Bei dieser Gelegenheit übergebe ich dann den Auftraggebern sämtliche Zugangsdaten, damit sie ab sofort eigenverantworlich weitermachen können. Mir ist es nämlich wichtig, dass Dich Deine eigene Website in die Eigenermächtigung bringt. Denn dafür haben wir die Website ja überhaupt erst gemacht!
Sollten zukünftig Fragen aufkommen, kannst Du Dich natürlich jederzeit an mich wenden.
Resultat
Nicht nur, dass Carolin nun total zufrieden ist und ihre »Website total liebt« – die Seite wurde auch überraschend schnell von Google gefunden!
Wie schnell und gut SEO klappt, weiß man leider nie genau. In der Regel kann das schon ein paar Monate dauern, vor allem auf einem hart umkämpften Markt wie dem der Heilpraktiker, Coaches und Frauenkreise, wie es Carolin anbietet. Entweder, die Mitbewerberinnen machen gar kein SEO – oder ich ein sehr gutes. 🤭

Funny Sidefact
Zu der Zeit des Webdesigns habe ich mich langsam intensiver mit den Archetypen fürs Branding befasst. Zumal ich da noch keine große Erfahrung hatte, habe ich anhand dieses Projektes ausprobiert, ob und wie es funktioniert.
Und das, nun ja, ging erstaunlich gut!
Bei Carolin habe ich schon bei unserem ersten Kennenlernen ihre warme Ausstrahlung als allererstes bemerkt. Auch in der Kommunikation – Ton und Wortwahl – kam dieses Liebevolle, Achtsame herüber, und das geerdeter und verbindlicher als bei anderen Menschen, die ich aus diesem Bereich kenne.
Für mich war somit der Archetyp des Liebenden schnell identifiziert. Zumal ich noch nicht offiziell damit gearbeitet habe, habe ich dieses Archetypen Branding Carolin heimlich geschenkt.
Fürs Design hatte Carolin ja selbst schon die richtige Richtung vorgegeben. Bei den Sekundärfarben und auch der Bildauswahl musste nie unnötig lange herumprobieren, weil mir klar war: Wir brauchen das Warme, Zugängliche, Verbindende, Erdende. Auch früher hätte ich das als Designerin schnell gewusst – aber dank des Archetypen hatte ich die Gewissheit.
Dass ich damit richtig gelegen habe, wurde durch das Feedback von Carolin klar. Achte mal auf die Formulierung:
Jedesmal, wenn ich meine Website ansehe, liebe ich sie!
Gleichzeitig hat es eben so stimmig geklappt, dass die Website jetzt auch wirklich gut gefunden wird. Es ist eben nicht nur Design und SEO: Der Markenauftritt und die visuelle Identität von Carolin sind nun so harmonisch und rund, dass die Ausstrahlung absolut kohärent auf zukünftige Klient:innen von Carolin wirkt.
Deine Website mit mir(iam)
Gefällt Dir das? Möchtest Du jetzt auch eine ganz eigene Website haben, um unabhängig von Anbietern wie Canva, WordPress.com oder Substack zu sein? Dann sprich mich gerne an!
