„Ganzheitlich“ ist heute gefühlt alles, genau wie „nachhaltig“. Gääähn! Alles abgeschmackte, inhaltslose Buzzwords? Beim Kommunikationsdesign ist es so, dass das schon per definitionem ganzheitlich ist: Denn erstens arbeitet sich ein guter Designer immer von Innen nach Außen. Und zweitens ist ein fähiger Designer in der Lage, unterschiedlichste Medien einheitlich mit einem Design zu bespielen – von YouTube, Social Media, Flyer, Imagebroschüre und Visitenkarten und und und. Ganzheitlicher geht es kaum! Und dann kommt noch eine wie ich daher und will Dir explizit was vom Holistic Brand Design erzählen – also ganzheitliches Personal Branding. Ist „holistic“ nicht unnötig? So gar nicht!
Denn mit und bei mir wird’s wirklich ganz ganzheitlich.

Hi, ich bin Miriam und ganz ganzheitliche Brand Designerin.
Nach 18 Jahren in Werbeagenturen erzähle ich Menschen nix mehr vom Pferd, sondern lieber von dem wunderschönen Einhorn, das wirklich drin steckt!
In aller Kürze: Ganz ganzheitliches Personal Branding
Personal Branding ist grundsätzlich ein ganzheitlicher Prozess: immerhin wirst hier Du verkörpert. Deine Individualität muss im Personal Brand Design unbedingt abgebildet sein, sonst lass den Aufwand (und das Geld) lieber gleich ganz …
Zu einem rundum stimmigen visuellen Auftritt gehört nicht nur das Brand Design (Farben, Schriften, Social Media, Flyer etc.), sondern auch das Interior Design und am Ende sogar Dein eigener Style!
In Sachen individueller Style: Neben dem individuellen Farb- und Figurtyp ist beim Personal Branding vor allem Dein Brand Archetyp tonangebend.
Das alles ist gar nicht so oberflächlich, wie man es jetzt befürchten könnte – zumindest nicht, wenn Du Dir einen ganzheitlichen Designer wie mich schnappst: Denn meine Grundlage hinter allem ist ein ganzheitliches Weltbild. Für mich sind Körper, Seele und Geist die Basis. Dass das rein Materielle, das Visuelle am Schluss richtig gut aussieht, ist da nur die logische Konsequenz! Denn immerhin haben wir in unserem gemeinsamen Brand Prozess einfach Dein Innerstes nach Außen gekehrt.
Eine wirksame Personal Brand funktioniert am besten, wenn Innen und Außen absolut kohärent sind. So bildest Du Dir von Anfang an eine Marke auf, die auch wirklich ein Leben lang hält und mit Dir vernünftig mitwachsen kann.
Voll und ganz DU im Fokus
Wenn Du zukünftig als Personal Brand wahrgenommen werden willst, gehört ganz ganz viel dazu, damit es eine individuelle, runde Sache wird.
In Sachen Design und Text bedeutet das:
- Dein Design mit den Farben, Schriften …
- … und der sogenannten Bildsprache (welche Motive, welche Art der Photographie, welche Farbbearbeitung …; wiederkehrende graphische Elemente;
- ggf. Illustrationen
- Deine Tonalität (der Klang und die Anmutung Deiner Sprache – warm, nüchtern, frech, provokativ …?)
- Duzen oder Siezen – was passt zu Dir, Deiner Branche und Deinen Kunden besser?
(Du klein oder groß geschrieben? Auf solche Details kommt es an!) - Emojis oder andere typographische Marker
- Maskottchen
- Brand Story (welche Elemente sind erzählenswert und wie?)
Das ist schon eine Wagenladung Zeug, nech? Und das ist noch nicht mal alles … 🥵

Rauf auf die Couch! Vorm Design wirst Du erst einmal ausgiebig analysiert …
Dein Brand Archetyp
Eine perfekte Grundlage für Dein Personal Branding ist Dein Brand Archetyp: Wenn Du erst einmal weißt, welcher der zwölf Typen Deiner Außenkommunikation am zuträglichsten ist, ist das schon mehr als die halbe Miete.
Ich bin erst vor kurzem in dieses Kaninchenloch gefallen und werde dazu hier bald noch mehr schreiben. Der Archetyp ist eine superfeine Sache, weil er Dir Dein Branding so viel einfacher macht!

Ganzheitliches Personal Branding bedeutet auch: Dein Umfeld
Ich will, dass Deine Personal Brand so viel Wumms hat, wie es nur geht! Und den absolut optimalen Impact, den Du nur haben kannst.
Deswegen hört für mich ein Personal Brand Design nicht auf dem Papier oder Bildschirm auf: Ich will, dass auch der Hintergrund von Deinen YouTube-Videos oder Zoom-Calls optimal zu Dir passt. Das ist immerhin das Setting und die Atmosphäre, in der Dich Dein Gegenüber wahrnimmt. Es bildet den wortwörtlichen Rahmen.
Wenn Du und Dein Hintergrund wie zwei ineinander verzahnte Fremdkörper ausseht, bringt das beste Visitenkärtchen oder Insta-Feed nichts.
Wenn Deine hauptsächliche Brand-Farbe ein gleißendes Meerwassertürkis ist, Deine Wandfarbe im Arbeitszimmer aber pastellig Rosa, wäre es spätestens jetzt Zeit für einen neuen Anstrich … ッ
Und da hört das visuelle Branding immer noch nicht auf … ^^
Du bist Deine Marke
Wenn Du Dich eben schon geärgert hast, warum ich von Deiner Wandfarbe spreche, aber nicht von Deiner Lippenstiftfarbe, dann freu Dich auf diesen Abschnitt. Alle anderen schüchternen, stilvoll zurückhaltenden Charaktere bekommen jetzt womöglich gleich eine mittlerere Panikattacke. Aber ja, klar:
Natürlich betrifft Deine Personal Brand und Dein Brand Archetyp auch Deine Optik! Wie ziehst Du Dich an? Wie sind Deine Haare, Deine Accessoires, Dein MakeUp?
Keine Panik: Du musst deswegen jetzt nicht gleich zum Friseur, Optiker oder Dir eine Wagenladung neue Klamotten kaufen. Das ist nicht Sinn der Sache, das ist Fake und null nachhaltig. Und es ist auch nicht nötig: Dein Archetyp kommt ja nicht von ungefähr. Du wirst irgendwas, das zu Deinem Brand Archetyp passt, längst im Kleiderschrank haben. Dann wird nun eben genau das ab sofort Deine Präsentations-Klamotte. Denke nur an Steve Jobs mit seinen ewigen schwarzen Rollkragenpullovern zur Jeans!

Optimal und einfach nur hundertprozent aus einem Guss wird das Ganze, wenn man es noch um typische Stilberatungs-Elemente wie Deinen individuellen Farbtyp und Stiltyp wie Kibbetyp oder Kitcheners Style Essences anreichert: Dann kennst Du die besten Schnittformen, Stoffe und Klamottenarten, die Dich und Deinen Brand Archetypen optimal unterstützen.
Damit wird alles aus einem Guss!
Was Dein Stil- und Farbtyp in Deinen Brand Archetyp zu suchen hat
Seitdem ich 12 bin, beschäftige ich mich mit Farb- und Stiltypen. Ich habe damals das Buch „Colour me beautiful“ meiner Mutter geklaut und ausgiebig studiert.
Im Frühjahr 2018 kam die Typisierung nach David Kibbe dazu. Erst wollte ich einfach nur herausfinden, welcher Typ ich bin, und ich habe seine Lehren monatelang auf YouTube ausgiebig studiert.
Weil ich das System so toll fand, verfasste ich schließlich einen Blogartikel und wurde kurz danach von einer Frau auf Instagram gebeten, ob ich sie nicht beraten könne: Sie selbst wisse nicht mehr weiter, und im deutschsprachigen Raum kenne sonst keiner das Kibbe-System.
Vorsichtig habe ich mich dazu bereit erklärt – denn nur nach Fotos beraten ist immer etwas gefährlich, weil das die Proportionen verfälschen kann. Sie schickte mir ein paar Photos, und mir war recht schnell klar: Soft Dramatic. Sie war erstaunt und wollte mir nicht ganz glauben. Immerhin dachte sie etwas anderes, und immerhin bin ich keine zertifizierte Stilberaterin. Einige Wochen später schrieb sie mir, sie habe sich nun eine offizielle Beratung für mehrere hundert Euro gegönnt. Und was kam heraus? Tataaa … Soft Dramatic!
Leider haben wir uns danach aus den Augen verloren. Sollte die Dame jetzt auf die Idee kommen, sich ein Personal Brand Design machen zu lassen, hoffe ich doch, dass ihr Designer den Soft Dramatic Typ unbedingt miteinfließen lässt!
Das ist das ganz Ganzheitliche: Personal Branding hört nicht mit Deinem Schriftzug auf. Es ist der rote Faden für Deinen kompletten Markenauftritt!
Und wenn Du die Marke bist, musst auch Du so aussehen ッ
Persönliches Beispiel:
Wie sich mein Branding entwickelt hat
(oder: Intuitiv alles richtig gemacht!)
Als ich angefangen habe, meine ersten YouTube-Videos zu drehen, kannte ich meinen Archetypen noch gar nicht. Weil ich mein Brand Design von Anfang an konsistent mit einfließen lassen wollte, hatte ich in jedem Video meinen neongelben Kuli in der Hand. Klein, aber wirkungsvoll! Die Macht der Wiederholung zählt auch für die winzigsten Detwails … ッ
Meistens hatte ich ein schwarz-weiß-gestreiftes Oberteil an. Ich dachte damals einfach, dass die Streifen als Markenzeichen zu mir passen: Alle anderen Designer sind ja einfach nur Schwarz, davon wollte ich mich abheben. Das Gestreifte ist auch zudem sehr vorteilhaft für meinen Kibbetypen (Flamboyant Natural). Und ja, ich bin die Irre, die in ihrem Kleiderschrank mehr als drei Streifen-Teile hat!
Und jetzt wird es richtig wild: Als ich vor Kurzem von meinem Brand Archetyp „Jester“ (DerNarr) erfuhr, waren bei den Test-Ergebnissen ein paar Moodboards abgebildet. Neben den scheppernden Primärfarben auch ganz viel Schwarz-Weiß! Zwar vor allem als Rauten- und Karomuster (wie bei Vans), aber hey: als Flamboyant Natural brauche ich nunmal Streifen. Streifen unterstreichen meinen Figurtyp besser.
Plus: Die Streifen sind auch mit meinem Farbtyp Soft Summer kompatibel und das Maximum, das ich an Kontrast tragen kann.
PS: Wenn Du auf YouTube gehst, siehst Du auch gleich den Unterschied – die Thumbnails mit dem gestreiften Oberteil krachen viel besser, als wenn ich einfarbig unterwegs bin.

Ganz ganzheitliches Personal Branding
Du siehst schon: Auch wenn es nur zwölf Archetypen gibt, kannst Du Deinen immer noch ganz individuell gestalten! Nicht jeder Jester muss Schwarzweiß tragen – wenn Du ein Wintertyp bist, gönn Dir doch einen strahlend royalblauen Rolli. Oder den knallroten Lippenstift. Oder beides!
So kann jeder Mensch ganz einfach seinen Brand Archetypen mit seinem „normalen“ Klamottentypen wunderbar kombinieren und in Einklang bringen. Was rauskommt, ist am Ende 100% Du!
Bis ich meine Artikel zu den einzelnen Brand Archetypen bringe, kannst Du gerne schon auf meinem Pinterest-Moodboard stöbern: Da suche ich ab sofort visuelle Beispiele für alle Typen zusammen – egal, ob es Grafik, Interieur oder Klamotten und Styling betrifft. Folge mir da am besten, damit Du die Updates mitbekommst!

Ganzheitliches Weltbild als Grundlage
Wenn Du jetzt denkst: „Waaaas? Meine Klamotten betrifft das auch noch? Geht’s noch oberflächlicher?“ Genau das ist es ja eben nicht! Denn was am Schluss durch die Optik ausgedrückt wird, ist ja nur eine 1:1-Übersetzung des Inhalts – also von DIR.
Und Dich habe ich grundsätzlich als ein ganzheitliches Wesen mit Körper, Seele und Geist auf dem Schirm. Denn mein Weltbild ist 100% holistisch; das Feinstoffliche gehört für mich genau so selbstverständlich dazu wie auch das hübsche Materielle.
In der Spiri- und Persönlichkeitsentwicklungs-Szene, aber auch in der Psychologie, spricht man gerne von Kohärenz: Dass zwei Dinge miteinander im Einklang, in Übereinstimmung sind.
Ein holistisches Personal Brand Design ist logischerweise kohärent AF!
AF=as fuck, sollte es jemand tatsächlich nicht kennen.
Wenn Dein Personal Brand Design so rundum kohärent ist, was sich zum Beispiel auch an Deinem Farbrad zeigt, mit dem Du deinen nächsten Nagellack abstimmen kannst – dann ist es nicht nur ganz ganzheitlich, sondern auch wirklich effektiv nachhaltig – denn solange Du keine eklatante Wesensänderung hinlegst, auf den Kopf knallst oder in eine kleine Midlifecrisis, wird Dein ganz ganzheitliches Personal Brand Design ein Leben lang gültig sein. Denn das bist ja eben rundum Du!
Holistisches Personal Branding ist also nicht nur ganz ganzheitlich – sondern echt nachhaltig! ✌︎
Wenn Du jetzt das Bedürfnis hast, Dein Personal Brand Design eventuell mit mir machen zu wollen, schnapp Dir gerne einen Kennlern-Call.
kostenlos und unverbindlich, wir schnacken 18 Minuten.
Danach melde ich mich bei Dir, wie wir am effizientesten weitermachen.
